Papier à la Carte
Papeterie | Design | Workshops
Naturpapiere & Kreativpapiere für Alltag, Design und DIY – nachhaltige Papeterie aus Hamburg
Bekannt aus
Papier à la Carte bietet hochwertige Naturpapiere & Kreativpapiere für Alltag, Design und DIY. Unser Sortiment umfasst nachhaltiges Papier, feines Künstlerpapier, Bastelpapier und handgeschöpftes Papier aus Naturfasern.
Ob Aquarell, Mixed Media, Karten oder Scrapbooking – unsere Papiere verbinden Qualität, Umweltbewusstsein und eine einzigartige Haptik. Hier findest Du verschiedene Naturpapiere, Graspapier, Büttenpapier, Baumwollpapier und weitere Spezialpapiere für Deine kreativen Projekte.
Unsere Bestseller
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inkl. 19% MwSt. DEzzgl. VersandSelect options Dieses Produkt weist mehrere Varianten auf. Die Optionen können auf der Produktseite gewählt werden
Nachhaltige Papier Produkte
Gute Gründe für Papier à la Carte
Kreislauffähige
Materialien
Papier kann so viel mehr sein: Unsere Materialien sind recycelbar und bestehen zum Großteil aus natürlichen Reststoffen – für echte Kreisläufe nach dem Vorbild der Natur.
Gratis Versand
ab 75 €
Deine Bestellung soll unkompliziert bei Dir ankommen. Ab einem Einkaufswert von 75 Euro übernehmen wir die Versandkosten für Dich, damit Du Dich ganz auf Deine Projekte freuen kannst.
Baumfrei, Vegan &
ohne plastik
Wir vermeiden Plastik, wo es möglich ist, oder nutzen Recycling-Alternativen. Viele unserer Produkte sind zudem baumfrei und vegan – für einen bewussten Schutz unserer Umwelt.
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Das sagen unsere Kunden!
Das Team von Papier à la Carte
Aline
CEO, Founder & Design
Mike
Technik & Web-Development
Mehr über Papier à la Carte
Papier à la Carte steht für hochwertige Naturpapiere und kreative Papeterie. Die meisten von ihnen bestehen aus Naturfasern und nachhaltigen Materialien. Unser Sortiment verbindet traditionelle Handwerkskunst mit modernen Papierinnovationen – von handgeschöpftem Büttenpapier und Baumwollpapier bis hin zu innovativen Naturpapieren wie Graspapier, Kakaopapier und Zuckerrohrpapier uvm.
Naturpapiere & Kreativpapiere für Alltag, Design und DIY
Unsere Naturpapiere & Kreativpapiere bieten eine besondere Haptik und eignen sich für Karten, Scrapbooking, Geschenkideen und kreative Projekte. Die Kreativpapiere decken ein breites Spektrum ab – von farbigen Tonpapieren über strukturierte Naturpapiere bis hin zu Spezialpapieren für DIY‑Projekte wie Papierblumen oder Papiergarn.
Mehr entdecken: Naturpapiere & Kreativpapiere
Künstlerpapiere & Aquarellpapiere
Unsere Künstlerpapiere – darunter die Serien Die Wilde, Die Meisterliche, Die Strukturierte und Die Sanfte – haben wir speziell für Aquarell, Mixed Media und Fine Art entwickelt. Sie bestehen aus Baumwolle oder handgeschöpften Naturfasern und bieten Oberflächen, die Farben lebendig wirken lassen.
Mehr entdecken: Aquarellpapier
Mehr entdecken: Naturpapiere & Kreativpapiere
Handgeschöpftes Büttenpapier & Baumwollpapier
Unsere handgeschöpften Papiere entstehen in traditioneller Manufakturarbeit. Büttenränder, natürliche Fasereinschlüsse und feine Prägungen machen jedes Blatt zu einem Unikat. Ob als Briefpapier, für Einladungen oder für künstlerische Projekte – Büttenpapier und Baumwollpapier gehören zu den hochwertigsten Papieren überhaupt.
Mehr entdecken: Büttenpapier
Spezialpapiere: Apfelpapier, Graspapier und Zuckerrohrpapier
Apfelpapier entsteht aus Reststoffen der Apfelsaftproduktion, Graspapier ist ressourcenschonend und besitzt eine natürliche Struktur, Zuckerrohrpapier ist weich, stabil und besonders nachhaltig.
Mehr zu den verschiedenen Papieren findest Du auf der Seite Unsere Materialien
Nachhaltigkeit & Materialherkunft
Wir setzen auf recycelte und nachwachsende Rohstoffe, energiearme Herstellungsverfahren und weitestgehend plastikfreie Verpackungen. So entsteht Papeterie, die bewusst konsumiert werden kann – ohne Kompromisse bei Qualität oder Design.
FAQ
Was ist Naturpapier und wie unterscheidet es sich von normalem Papier?
Naturpapier wird aus pflanzlichen Fasern hergestellt und nutzt unter anderem Materialien wie Gras, Apfelreste, Hanf, Baumwolle oder Zuckerrohr. Je nach Sorte enthält Naturpapier unterschiedliche Holzanteile: Graspapier und Apfelpapier bestehen nur zu einem Teil aus Gras oder Apfelresten, der Hauptanteil ist Holzzellstoff. Das Hanfpapier, Baumwollpapier und Zuckerrohrpapier, das wir anbieten, ist komplett baumfrei und nutzt ausschließlich Naturfasern oder Pflanzenreste. Besonders nachhaltig ist Zuckerrohrpapier, da es vollständig aus Reststoffen der Zuckerproduktion entsteht und ein ideales Upcycling‑Material ist. Viele gehen davon aus, dass Recyclingpapier automatisch die beste Wahl ist, obwohl dafür weiterhin Bäume gefällt werden. Naturpapiere aus Zuckerrohr, Hanf und Baumwolle benötigen weniger Energie und Wasser und sind deshalb eine sehr umweltfreundliche Alternative zu klassischem Holzpapier.
Wie nachhaltig ist Naturpapier wirklich?
Naturpapier ist sehr nachhaltig, weil es aus pflanzlichen Fasern hergestellt wird und deutlich weniger Energie und Wasser benötigt als klassisches Holzpapier. Bei der Produktion von einer Tonne Papier aus Frischfasern werden rund 6.000 bis 8.000 Liter Wasser verbraucht, was Naturpapiere zu einer ressourcenschonenden Alternative macht. Graspapier enthält zwar weiterhin Anteile von Holzzellstoff, reduziert aber den Holzverbrauch. Besonders nachhaltig sind Naturpapiere, die komplett ohne Holz auskommen: Das Hanfpapier, Baumwollpapier und Zuckerrohrpapier, das wir anbieten, ist vollständig baumfrei. Unser Zuckerrohrpapier entsteht ausschließlich aus Reststoffen der Zuckerproduktion und ist damit ein ideales Upcycling‑Material. Viele gehen davon aus, dass Recyclingpapier automatisch die beste Wahl sei, obwohl dafür weiterhin Bäume gefällt werden. Naturpapiere aus Zuckerrohr, Hanf und Baumwolle bieten deshalb eine sehr umweltfreundliche Alternative zu klassischem Holzpapier.
Welche Naturfasern eignen sich für Papierherstellung?
Für die Papierherstellung eignen sich verschiedene pflanzliche Naturfasern, darunter Gras, Hanf, Baumwolle, Zuckerrohr, Bambus, Flachs und andere schnell nachwachsende Pflanzen. Jede Faser besitzt eigene Eigenschaften wie Festigkeit, Struktur oder Saugfähigkeit, die das Papier je nach Einsatzbereich beeinflussen. Einige Naturpapiere enthalten weiterhin Anteile von Holzzellstoff, während andere Sorten – wie das Hanfpapier, Baumwollpapier und Zuckerrohrpapier, das wir anbieten – komplett baumfrei sind und ausschließlich aus Naturfasern oder Pflanzenresten bestehen. Dadurch entstehen vielseitige Papiere mit natürlicher Haptik und charakteristischer Faseroptik.
Ist Graspapier umweltfreundlicher als Recyclingpapier?
Graspapier ist umweltfreundlicher als Recyclingpapier, weil bei der Herstellung extrem wenig Wasser und Energie benötigt werden und keine chemischen Aufbereitungsprozesse nötig sind. Für eine Tonne klassisches Holzpapier aus Frischfasern werden rund 6.000 bis 8.000 Liter Wasser verbraucht, während Graspapier mit etwa 2 Litern auskommt. Obwohl Graspapier weiterhin Anteile von Holzzellstoff enthält, reduziert es den Holzverbrauch deutlich und nutzt schnell nachwachsende Grasfasern. Recyclingpapier besteht zwar vollständig aus wiederverwerteten Fasern, doch auch dafür müssen ursprünglich Bäume gefällt werden, und der Recyclingprozess ist energieintensiv. Dadurch kann Graspapier in vielen Bereichen die umweltfreundlichere Wahl sein.
Wie wird Apfelpapier hergestellt?
Apfelpapier wird hergestellt, indem getrocknete Apfelreste aus der Saft- und Lebensmittelproduktion zu feinem Apfeltrester verarbeitet und mit Zellstofffasern vermischt werden. Der Apfeltrester wird mechanisch getrocknet, gemahlen und anschließend mit Zellstoff zu einem Papierbrei verarbeitet, der wie herkömmlicher Papierbrei zu Bögen oder Rollen verpresst und getrocknet wird. Neben Apfelpapier gibt es weitere Naturpapiere, bei denen pflanzliche Reststoffe genutzt werden, darunter Lavendelpapier, Zitruspapier, Kakaopapier, Kaffeepapier und Mandelpapier. Diese Materialien ersetzen jeweils einen Teil des Holzzellstoffs und machen die Papiere zu vielseitigen Upcycling-Sorten.
Mehr zu den unterschiedlichen Naturpapieren und deren Vor- und Nachteilen findest Du auf der Seite Unsere Materialien.
Was macht handgeschöpftes Büttenpapier so besonders?
Handgeschöpftes Büttenpapier entsteht vollständig in manueller Arbeit, bei der der Papierbrei mit einer Schöpfform aufgenommen und gleichmäßig verteilt wird. Durch diesen Prozess erhält das Papier eine natürliche Struktur, sichtbare Fasereinschlüsse und eine warme, organische Oberfläche, die maschinell nicht reproduzierbar ist. Jede Charge fällt leicht unterschiedlich aus, sodass jedes Blatt eine eigene Charakteristik besitzt. Die traditionelle Herstellung verleiht dem Papier eine besondere Wertigkeit und macht es zu einem Material, das sich deutlich von industriell gefertigtem Papier unterscheidet.
Wofür eignet sich Büttenpapier am besten?
Büttenpapier eignet sich besonders für Anwendungen, bei denen eine hochwertige und handwerkliche Optik gefragt ist. Dazu gehören Hochzeitseinladungen, Karten und Papeterie, die von der natürlichen Struktur und dem charaktervollen Erscheinungsbild profitieren. Durch die griffige Oberfläche wird Büttenpapier häufig für Kalligrafie, Letterpress und feine Schreibarbeiten gewählt. Viele Künstler nutzen es außerdem für Aquarellmalerei, Mixed Media und Fine Art Projekte, weil die Fasern Wasser gut aufnehmen und eine organische Textur erzeugen. Auch im DIY‑Bereich, bei Collagen, Scrapbooking und individuellen Gestaltungen wird Büttenpapier bevorzugt eingesetzt, wenn ein warmes, traditionelles Material gewünscht ist.
Warum haben Büttenpapiere einen Büttenrand?
Büttenpapiere haben einen Büttenrand, weil der Papierbrei beim Handschöpfen über den Rand der Bütte hinausläuft und dort ungleichmäßig ausfasert. Die Bütte ist die traditionelle Schöpfform, deren Name aus dem mittelhochdeutschen „butte“ für Bottich oder Wanne stammt. Der Büttenrand entsteht ausschließlich durch diese alte, manuelle Papierherstellung, bei der jedes Blatt einzeln geschöpft wird. Dadurch wirkt Büttenpapier besonders exklusiv, weil es sichtbare Spuren echter Handarbeit trägt und sich deutlich von maschinell gefertigten Papieren unterscheidet.
Welches Papier eignet sich für Aquarellmalerei?
Für Aquarellmalerei eignen sich Papiere, die Wasser gut aufnehmen und die Farben kontrolliert verlaufen lassen. Besonders bewährt sind Aquarellpapiere aus Baumwolle, weil die langen Fasern viel Flüssigkeit binden und gleichmäßige Verläufe ermöglichen. Auch handgeschöpfte Papiere mit natürlicher Struktur werden gerne genutzt, da sie lebendige Effekte und sichtbare Texturen erzeugen. Tendenziell sind stärkere Grammaturen stabiler und wellen sich weniger, doch auch dünnere Papiere können für Aquarell geeignet sein, wenn sie gut verleimt sind oder wenn man mit weniger Wasser arbeitet. Für detailreiche Motive wird häufig kaltgepresstes, leicht raues Papier gewählt, während grobe Oberflächen sich gut für expressive Verläufe und Granulation eignen. Mixed‑Media‑Papiere sind eine Option, wenn Aquarell mit anderen Techniken kombiniert werden soll.
Was ist der Unterschied zwischen Baumwollpapier und Zellstoffpapier?
Baumwollpapier wird aus langen, stabilen Baumwollfasern hergestellt, die viel Wasser aufnehmen und eine gleichmäßige Oberfläche bilden. Dadurch entstehen kontrollierte Farbverläufe, eine hohe Reißfestigkeit und eine langlebige Struktur, die sich besonders für Aquarellmalerei, Fine Art und hochwertige Drucktechniken eignet. Zellstoffpapier besteht aus Holzfasern, die kürzer sind und Wasser schneller an die Oberfläche zurückgeben. Das führt zu einer etwas stärkeren Wellenbildung und schnelleren Trocknungszeiten, abhängig von Grammatur und Leimung. Zellstoffpapier ist vielseitig einsetzbar und eignet sich gut für Skizzen, Illustration und weniger wasserintensive Techniken. Der grundlegende Unterschied liegt in der Faserstruktur: Baumwolle ermöglicht eine tiefere Wasseraufnahme und eine stabile Oberfläche, während Zellstoff ein leichteres, flexibleres und kostengünstigeres Papier ermöglicht.
Warum ist Baumwollpapier für Aquarell besser?
Baumwollpapier eignet sich für Aquarell besonders gut, weil die langen Baumwollfasern Wasser tief aufnehmen und gleichmäßig speichern. Dadurch bleiben Farbverläufe kontrollierbar, selbst bei Nass‑in‑Nass‑Techniken. Die stabile Faserstruktur sorgt dafür, dass das Papier weniger wellt und auch bei mehreren Farbschichten formstabil bleibt. Baumwollpapier ist zudem reißfest, langlebig und bietet eine natürliche Oberfläche, die Pigmente gleichmäßig aufnimmt und feine Details ebenso zulässt wie expressive Verläufe. Im Vergleich zu Zellstoffpapier reagiert es ruhiger auf Wasser, trocknet gleichmäßiger und ermöglicht eine höhere Kontrolle über Granulation und Transparenz.
Welche Grammatur ist ideal für Aquarell?
Für Aquarell eignen sich Grammaturen, die stabil genug sind, um Wasser aufzunehmen, ohne sich stark zu wellen. Häufig werden Papiere zwischen 200 und 300 g/m² verwendet, weil sie ein gutes Gleichgewicht zwischen Stabilität und Flexibilität bieten. Dünnere Papiere ab etwa 150 g/m² funktionieren ebenfalls gut, wenn sie hochwertig verleimt sind oder wenn mit weniger Wasser gearbeitet wird. Entscheidend ist weniger die Grammatur als die Qualität der Fasern und der Leimung: Baumwollpapier bleibt auch bei viel Wasser formstabil, während Zellstoffpapier stärker auf die Menge der Flüssigkeit reagiert. Für Studien, Skizzen und leichte Aquarelltechniken sind dünnere Papiere geeignet, für Nass‑in‑Nass‑Techniken und mehrere Farbschichten werden meist stärkere Grammaturen bevorzugt.
Welches Papier eignet sich für Papierblumen?
Für Papierblumen eignen sich Papiere, die sich gut formen lassen und ihre Struktur auch nach dem Biegen behalten. Besonders beliebt sind leichtes bis mittleres Bastelpapier und Tonpapier, weil sie stabil genug sind, um Blütenblätter zu halten, aber flexibel genug für feine Rundungen. Viele DIY‑Techniken nutzen finnisches Papiergarn, das aus Holzzellstoff gedreht wird und sich durch seine hohe Festigkeit ideal für Stiele und filigrane Blütenformen eignet. Wer fertige Sets oder Inspiration sucht, findet passende Materialien in unseren Papierblumen-Produkten. Auch Naturpapiere mit feiner Oberfläche lassen sich gut verarbeiten, wenn eine organische Optik gewünscht ist. Entscheidend ist, dass das Papier nicht zu dick ist, damit es sich sauber formen lässt, und gleichzeitig ausreichend Stabilität besitzt, um die Blüten dauerhaft in Form zu halten.
Was ist Finnisches Papiergarn und wofür kann man es verwenden?
Finnisches Papiergarn ist ein aus Holzzellstoff gedrehtes Garn, das in Skandinavien traditionell für Handarbeit und dekorative Techniken verwendet wird. Die Zellstofffasern werden zu einem festen, leicht glänzenden Faden verarbeitet, der trotz seines papierartigen Ursprungs sehr stabil, formbar und überraschend langlebig ist. Durch seine besondere Struktur eignet sich finnisches Papiergarn ideal für Papierblumen, Flechtarbeiten, Geschenkdekorationen und skandinavische DIY‑Techniken. Es lässt sich gut biegen, verdrehen und formen, ohne zu reißen, und behält auch nach dem Modellieren seine Form. Viele moderne Papierblumen‑Sets nutzen finnisches Papiergarn für Stiele, Blütenblätter oder filigrane Details, weil es eine natürliche Optik erzeugt und gleichzeitig sehr robust ist.
Welches Papier eignet sich für Scrapbooking?
Für Scrapbooking eignen sich Papiere, die stabil genug sind, um Fotos, Sticker und Dekoelemente zu tragen, und gleichzeitig flexibel genug, um sauber geschnitten und gefaltet zu werden. Besonders beliebt sind farbige Tonpapiere und Bastelpapiere in mittleren Grammaturen, weil sie eine gute Balance zwischen Festigkeit und Verarbeitbarkeit bieten. Viele Scrapbooker nutzen strukturierte Naturpapiere oder Motivpapiere, um Hintergründe und Ebenen zu gestalten. Auch glatte Zellstoffpapiere funktionieren gut, wenn sie säurefrei sind und Fotos langfristig nicht beschädigen. Entscheidend ist, dass das Papier formstabil bleibt, sich nicht wellt und sich gut mit Klebern, Stempeln und Schneidewerkzeugen kombinieren lässt.
Welches Papier ist ideal für Karten und Einladungen?
Für Karten und Einladungen eignen sich Papiere, die eine stabile Haptik besitzen und gleichzeitig eine hochwertige Oberfläche bieten. Besonders beliebt sind stärkere Tonpapiere und Naturpapiere, weil sie sich gut schneiden, falten und bedrucken lassen. Viele hochwertige Karten werden aus Büttenpapier oder Baumwollpapier gefertigt, da diese Materialien eine feine Struktur, eine angenehme Griffigkeit und eine elegante Optik bieten. Naturpapiere wie Graspapier, Apfelpapier oder Zuckerrohrpapier eignen sich ebenfalls gut, wenn eine besondere, nachhaltige Materialwirkung gewünscht ist. Entscheidend ist, dass das Papier formstabil bleibt, sich nicht wellt und eine Oberfläche besitzt, die sowohl Druckfarben als auch Handlettering sauber aufnimmt.
Ist Graspapier für den Büroalltag geeignet?
Graspapier eignet sich gut für den Büroalltag, wenn robuste Materialien gefragt sind. Die Mischung aus Grasfasern und Zellstoff erzeugt eine stabile Oberfläche, die sich gut für Mappen, Umschläge, Karten und Notizblöcke eignet. Für feine Ausdrucke ist Graspapier weniger ideal, weil die natürliche Faserstruktur nicht so glatt ist wie bei klassischem Kopierpapier. Wenn Dokumente sauber und ohne sichtbare Struktur gedruckt werden sollen, ist Zuckerrohr‑Kopierpapier die bessere Wahl. Es ist komplett baumfrei, wird vollständig aus Reststoffen der Zuckerproduktion hergestellt und ist damit ein ideales Upcyclingprodukt. In der Anwendung merkt man keinen Unterschied zu normalem Kopierpapier, außer dass es einen leicht wärmeren Farbton besitzt und eine besonders feine Oberfläche bietet.
Welches Papier ist besonders langlebig?
Besonders langlebig sind Papiere, die ligninfrei sind und aus stabilen, langen Fasern bestehen. Dazu gehört vor allem Baumwollpapier, das eine hohe Reißfestigkeit und ausgezeichnete Archivbeständigkeit besitzt. Auch handgeschöpftes Büttenpapier gilt als langlebig, weil es aus hochwertigen Fasern gefertigt wird und über Jahrzehnte stabil bleibt. Hanfpapier ist ebenfalls sehr robust: Die Hanffasern sind deutlich länger als Holzfasern, vollständig baumfrei und ergeben ein Papier, das widerstandsfähig, formstabil und alterungsbeständig ist. Zuckerrohrpapier zählt ebenfalls zu den langlebigen Naturpapieren, da es komplett baumfrei ist, aus Reststoffen der Zuckerproduktion entsteht und eine glatte, farbstabile Oberfläche besitzt. Zellstoffpapier ist im Alltag vielseitig, erreicht aber nicht die gleiche Langzeitstabilität wie Baumwolle, Hanf, Bütten oder baumfreie Naturpapiere, weil Holzfasern Lignin enthalten, das mit der Zeit zu Vergilbung und Brüchigkeit führt.
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