Beschreibung

Papierschöpfrahmen aus Akazienholz
Wer Papier selber machen möchte, landet ziemlich schnell bei einer Frage: Welcher Papierschöpfrahmen ist stabil genug, damit das Ergebnis nicht nur „nett“, sondern wirklich brauchbar wird? Ein Schöpfrahmen in großem Format ist dafür ideal: groß genug für echte Bögen, die Du später falzen, zuschneiden oder bedrucken kannst – und trotzdem noch gut zu handhaben. Dieser Papierschöpfrahmen aus Akazie (Hartholz) ist dabei nicht irgendein Bastelteil: Er ist sehr hochwertig verarbeitet, liegt angenehm in der Hand und macht viele Schöpf-Durchgänge locker mit. Der Rahmen ist ein bewährtes Werkzeug – gefertigt in einer Werkstatt in Nordthailand, die seit Jahren Rahmen für Papierschöpf-Handwerker vor Ort produziert.
Schöpfrahmen im A3-Format
Bei Papierschöpfen macht das Format einen großen Unterschied. Mit DIN A3 bekommst Du Bögen, die Du als Poster nutzen kannst, zum Bücher binden faltest oder in zwei A4-Blätter teilst. Auch für Karten, Einladungen, Etiketten oder Banderolen ist A3 super, weil Du flexibel zuschneiden kannst. Besonders schön: A3 lässt „handgemacht“ richtig wirken. Wenn Du Blütenpapier ausprobieren möchtest (Trockenblumen, Gräser, feine Fäden), kommen Einschlüsse auf der größeren Fläche besser zur Geltung. Und wenn Du mit Stempeln, Linolschnitt oder anderen Drucktechniken arbeitest, sorgt die Struktur von handgeschöpftem Papier für lebendige, einzigartige Ergebnisse.


Papier schöpfen Zuhause
Das Schöne am Papierschöpfen Zuhause ist: Du brauchst kein Speziallabor. Eine große Wanne oder Schüssel, saugfähige Tücher (oder Filz), ein Schwamm und – wenn Du eine feinere Oberfläche willst – ein Mixer reichen. Altpapier einweichen (da eignen sich viele Arten von unbeschichtetem Papier), dann mit Wasser zu einem Faserbrei mixen. Je feiner der Brei, desto gleichmäßiger wird das Blatt; je gröber, desto rustikaler wirkt das Papier. Und der Ablauf ist sehr simpel: Faserbrei in der Wanne verteilen, den Papierschöpfrahmen waagerecht eintauchen, leicht „schaukeln“, damit sich die Fasern ineinander verfangen und ruhig herausheben und abtropfen lassen. Danach den oberen Rahmen abnehmen, das Blatt auf ein Tuch ablegen, mit dem Schwamm leicht andrücken und den Rahmen abheben. Für glattere Bögen kannst Du schichten und pressen (ein schweres Brett reicht oft schon aus), für mehr Struktur trocknest Du einfach an der Luft. Mit ein paar Versuchen findest Du schnell Deine Lieblingsmischung für Dein eigenes Büttenpapier.
Deinen Schöpfrahmen pflegen
Beim Papierschöpfen wird der Rahmen ständig nass, tropft ab und trocknet wieder – darum ist Hartholz ein echter Vorteil. Akazienholz ist stabil und fühlt sich hochwertig an; genau diese Solidität macht den Unterschied, wenn Du öfter schöpfst oder mit Gruppen arbeitest. Damit der Schöpfrahmen aus Holz lange schön bleibt: Nach dem Schöpfen mit klarem Wasser abspülen, offen trocknen lassen (nicht im Wasser liegen lassen, nicht auf die Heizung legen). Wenn sich Fasern im Sieb festsetzen, hilft eine weiche Bürste oder ein sanfter Wasserstrahl. Trocken und plan gelagert bleibt der Rahmen formstabil – und Du kannst jederzeit wieder loslegen: Papier selber machen, wenn Dir danach ist. Und wenn Du Papierschöpfen mit Anleitung ausprobieren willst: hier kommst Du zu unseren Papierschöpf-Workshops in Hamburg.









